Ein Studienaufenthalt in Australien hat unter deutschen Studierenden und Absolventen Hochkonjunktur. Seit mehreren Jahren verzeichnet das Land bereits die größten Zuwachsraten unter den Studienzielen für Deutsche im Ausland. Während es 1998 nur etwa 300 deutsche Studierende nach Australien zog, waren es 2003 bereits über 2300 junge Deutsche, die für Studienzwecke in ein Flugzeug Richtung Down Under stiegen. Ausgezeichnete und vielfältige Studienangebote sowie Spitzenleistungen in Forschung und Lehre sind nur einige der Faktoren, die für Australien sprechen.

Für viele deutsche Studierende und Absolventen spielt bei der Entscheidung für Australien auch der Service eine entscheidende Rolle, den australische Universitäten ihren internationalen Studenten bieten. Die Betreuung zukünftiger Australien-Studenten beginnt bereits im Heimatland und setzt sich über die gesamte Studiendauer in Australien fort. So besteht in Deutschland eine Repräsentanz aller australischen Universitäten, die eine unabhängige Studienberatung gewährleistet und Studienplatzbewerbungen für alle Universitäten abwickelt - das Institut Ranke-Heinemann. Das Institut dient für Australien-Interessierte als zentrale Anlaufstelle, die bei allen Fragen rund um das Studium Down Under weiterhilft. Zu den Aufgaben des Instituts Ranke-Heinemann gehören nicht nur die Unterstützung deutscher Studierender bei der Identifizierung geeigneter Studienprogramme in Australien, die Beratung zu Fördermöglichkeiten, Studentenvisa und Anerkennungsfragen, sondern auch die Übernahme sämtlicher administrativer Arbeiten im Zuge einer Studienplatzbewerbung, von der Entgegennahme der Bewerbungen, über die Beglaubigung von Dokumenten und die Übersetzung von akademischen Zeugnissen, bis hin zur Übersendung der Einschreibebestätigung an die Studierenden. Darüber hinaus berichtet das Institut Ranke-Heinemann regelmäßig über Neuigkeiten aus Wissenschaft und Forschung an australischen Universitäten und informiert in Vorträgen und Veröffentlichungen Studierende, Absolventen und Mitarbeiter an Hochschulen über alle Aspekte des Bildungslandes Australien.
Die Kosten für diese Serviceleistungen werden durch Ihre Studiengebühren abgedeckt, die Sie an die australische Institution entrichten. D.h., dass darin ein fester Betrag für Ihre Betreuung enthalten ist. Dafür gewährleistet das Institut ein umfangreiches Servicepaket der Vor- und Nachbetreuung, auf das Sie verzichten, wenn Sie Ihre Bewerbung an die Hochschulen direkt oder auf anderem Wege schicken - und somit auf ein umfassendes Produkt, für das Sie oder Ihr Stipendiengeber mit Ihren Studiengebühren bezahlen.
Das australische Bildungssystem ist ein einheitlich strukturiertes, umfassendes und vor allem ein durchlässiges Studiensystem, in dem die einzelnen Qualifikationsstufen aufeinander aufbauen und sich ergänzen. Seine insgesamt 12 Abschlüsse bilden das sogenannte Australian Qualifications Framework (AQF), das jedem Studierenden ermöglicht, entsprechend seinen Fähigkeiten den für ihn passenden Weg zu seinem beruflichen Ziel einzuschlagen. Umwege können dabei genau so zum Ziel führen wie der direkte Weg, denn alle Qualifikationen, beginnend mit der Oberstufe der High School sind miteinander verbunden und kompatibel.

Studenten können sich von einer Abschlußstufe zur nächsten bewegen und müssen nicht befürchten, wertvolle Zeit verloren zu haben, wenn sich ihre erste Wahl als unbefriedigend oder unzureichend erweist. Sie landen somit nie in einer Ausbildungssackgasse. Entscheidet sich z.B. ein Schulabgänger zunächst für eine Berufsausbildung an einer Berufsakademie (TAFE), so ermöglicht ihm das hier erworbene Advanced Diploma den Zugang zum zweiten Studienjahr eines Hochschulstudiums. Die Universität rechnet die erworbenen beruflichen Fähigkeiten an und gewährt dem Studierenden ein „advanced standing“, einen fortgeschrittenen Status für seine Universitätsstudien. Studierende haben die Möglichkeit, von der australischen Universität die in Deutschland oder Österreich erbrachten Studienleistungen anrechnen zu lassen, um in Australien ihr Studium abzuschließen. Erfahrungsgemäß bestehen jedoch die Universitäten darauf, dass mindestens die Hälfte des Studienganges an ihrer Institution absolviert wird.
Dieses flexible System der Anerkennung von Studienleistungen bietet viele Vorteile gegenüber Bildungssystemen anderer Länder, deren Qualifikationen unabhängig voneinander und unkoordiniert nebeneinander existieren. Für internationale Studenten bietet das modularisierte und einheitlich strukturierte System einen leichten Einstieg in den für sie idealen Studiengang auf ihrem Leistungsstand.
Um einheitliche und transparente Standards in der Lehre landesweit zu gewährleisten, hat die australische Regierung 2001 die Behörde AUQUA (Australian Universities Quality Agency) ins Leben gerufen. Diese evaluiert und kontrolliert regelmäßig die Leistungen aller Universitäten auf Zuverlässigkeit und Qualität und garantiert den Studierenden damit die Sicherheit einer guten und soliden Ausbildung, die internationale Anerkennung genießt.
In den letzten Jahren haben immer mehr junge Juristen Australien als Studienland entdeckt. Vor allem die rechtswissenschaftlichen Aufbaustudiengänge LL.M (Master of Laws) erfreuen sich großer Beliebtheit. Dies liegt neben den hervorragenden akademischen Angeboten australischer Universitäten, insbesondere auch an der erstklassigen Betreuung und der flexiblen Struktur der australischen LL.M. Programme.
Die meisten LL.M Programme umfassen ein Jahr Studium und sind auf die Arbeit in Kursen ausgerichtet. Aber auch die Forschungsarbeit im Rahmen eines LL.M Programms ist möglich. Hierbei sind dann allerdings bis zu zwei Jahre Studienzeit einzuplanen. Australische LL.M Programme sind in der Regel sehr flexibel angelegt und bieten eine Vielzahl an Wahlmöglichkeiten. Mit einem Studienbetreuer können neben den etablierten Spezialisierungen auch immer individuelle Interessen und Studienziele besprochen werden. Die Aufnahme zusätzlicher Kurse - auch aus anderen Fakultäten - ist dabei keine Seltenheit. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Student genau das Programm absolviert, das auf die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen abgestimmt ist.
Die Liste der möglichen Spezialisierungen und Vertiefungen ist bei australischen LL.M Studiengängen nahezu unerschöpflich. Bei der Schwerpunktsetzung kann zwischen interessanten Optionen wie Asian and Comparative Law, Intellectual Property Law, Human Rights and Social Justice, Environmental Law, Commercial Law, Labour Law oder auch Media, Communications and Information Technology Law gewählt werden.
Zugangsvoraussetzung zu einem australischen LL.M Studium sind das erste juristische Staatsexamen und der Nachweis ausreichender Englischkenntnisse.
Die folgenden Seiten bieten Ihnen umfassende Informationen zu allen LL.M Programmen an australischen Universitäten. Nutzen Sie die LL.M-Profile, um das für Ihre Bedürfnisse passende Programm zu recherchieren. Die Angaben zu beispielweise der Universität, dem Standort, den Kosten oder der Studiendauer werden Ihnen helfen, das für Sie ideale Programm zu finden.
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