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Ein Schuljahr in Neuseeland

Das neuseeländische Bildungssystem
Das neuseeländische Bildungssystem ist dreigegliedert, d . h. daß man als Schüler zuerst eine Grundschule, dann eine High School/College und im Anschluß daran weiterführende Einrichtungen wie Universitäten, Fachhochschulen oder private Ausbildungsstätte besuchen kann. Schulpflicht besteht für alle Neuseeländer vom 5. bis zum 16. Lebensjahr. Das Abitur absolviert ein Neuseeländer aufgrund der früheren Einschulung bereits mit 18 Jahren.

Das neuseeländische Bildungssystem befindet sich derzeit in einer Umstrukturierung. Ziel ist eine Verteilung der Leistungen auf das gesamte Schuljahr, ähnlich wie bei uns. Zuvor gab es nur die Jahresendprüfungen, die mehr als 80 % der Jahresnote ausmachten. Klassenarbeiten in der uns bekannten Form existierten nicht. Jetzt können die neuseeländischen Schüler Punkte sammeln, die am Jahresende aufsummiert werden und mit den Jahresendklausuren eine fairere Note ergeben. Bezeichnet werden die Abschlüsse der Klassenstufe 11 bis 13 als NCEA (National Certificate in Educational Achievement Level 1-3).

 

 
Schulen in Neuseeland
Die Bezeichnung High School oder College bestimmt ein und dieselbe Schulform. Es handelt sich um die Jahre der sekundären Schulausbildung. Anders als bei uns gibt es keine Unterscheidung zwischen Gymnasien, Real- und Hauptschulen. Alle Schüler besuchen im Alter von 13 bis 18 die High School. Die Anzahl der Schüler schwangt von Stadt zu Stadt. In Städten wie Christchurch und Auckland besuchen häufig 1.000 Schüler eine High School. In kleineren Städten wie Wanaka oder Taupo etwa 400 Schüler.

Architektonisch betrachtet unterscheiden sich neuseeländische Schulen von denen in deutschsprachigen Ländern. Eine High School liegt auf einem Campus. Es gibt verschiedene Gebäude für verschiedene Fächer. Meist liegen die Gebäude auf großflächigen Arealen, die Sportfelder und oft sogar ein Schwimmbad umfassen. Die Ausstattung ist in der Regel gut bis sehr gut, vor allem im technischen und medialen Bereich verfügen die Schulen über modernste Einrichtungen, seien es Computer, Werkbänke, Fotolabors etc.

Fächerauswahl
Das besondere am neuseeländischen Bildungssystem ist die breite Fächerauswahl die man als Schüler hat. Da es keine Unterscheidung von Schulformen gibt, werden handwerkliche und technische Bereiche nicht ausgeschlossen. Wer sich schon als Schüler für KFZ- Mechanik interessiert kann dies als Schulfach belegen. Exotische Bereich stehen zur Auswahl, von denen man bei uns nur träumen kann: Graphik Design, Ernährungswissenschaften Schnitzkunst, Drama, IT, Segeln, Golfen u. v. m. Wer sportbegeistert ist oder sich für musische Fächer interessiert, kann diese in den letzten drei Jahren als Schulfach belegen. Viele Schulen haben einen Schwerpunkt, der talentierten Schülern ermöglicht, ihr Hobby zum Fach zu machen und eine fundierte Ausbildung in Musik, Tanz Theater, Basketball, Golf etc. zu erhalten.

Outdoor Education
Ein Fach sollte an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden, weil es für Neuseeland so typisch und für uns so ungewöhnlich und reizvoll ist: Outdoor Edcuation (Abenteuer- u. Erlebnisssport). Wer gerne klettert, Kajak fährt, wandert und die Natur mag, findet in diesem Fach eine außergewöhnliche Ausbildung. In allen Outdoor-Bereichen erhalten die Schüler eine fundierte Wissensvermittlung von geprüften Lehrkräften, sowohl theoretisch als auch praktisch. Einige Schüler wählen dieses Fach, weil sie später im Sport- oder Outdoor-Bereich tätig sein wollen. Outdoor Education ermöglicht den Schülern, Lizenzen zu erwerben, oder den Erwerb zu beginnen und sie nach der Rückkehr ins Heimatland dort zu Ende zu bringen, sei es im Skifahren, Kanufahren, Klettern etc. Zudem konnte anhand von wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden, daß Schüler, die im Outdoor-Bereich aktiv sind, im Durchschnitt auch in anderen Fächern gute Noten erzielen. Die Ausbildung fördert die Konzentration, vermindert Langeweile und stärkt das Selbstbewußtsein und Gruppengefühl.

Ganz wichtig: in jeder Schule gilt im Outdoor-Fach: Sicherheit kommt vor allem anderen! Wenn die Wetterbedingungen es nicht zulassen, in die Berge, auf die Piste oder den Fluß zu gehen, wird ein Alternativprogramm zusammengestellt. Die Praxisstunden werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Buchung eines High School Jahres
Die Organisation eines High School Jahres wird am einfachsten durch eine Agentur realisiert. Viele Sprachreiseveranstalter bieten auch High School Programme an. Es gibt aber auch gemeinnützige Vereine, die sich dem interkulturellen Austausch verschrieben haben und Jugendliche an Schulen in Neuseeland vermitteln.
Bei den Buchungen von High School Aufenthalten kann es zu erheblichen Preisunterschiede kommen, da die Schulplätze in zwei Kategorien vergeben werden - die Student Exchange Kategorie und die Fee Paying Kategorie.

"Student Exchange" Schulplätze stehen nur äusserst begrenzt zur Verfügung, weil sie dem Reziprozitätsprinzip unterliegen: Die Zahl der schulgeldfreien Plätze für ausländische SchülerInnen orientiert sich an der Zahl der neuseeländischen SchülerInnen, die im entsprechenden Zeitraum an einem Schüleraustausch in ein anderes Land teilnehmen. Da die Zahl der ausreisebereiten jungen Neuseeländer in extremem Missverhältnis zur Zahl der einreisewilligen SchülerInnen aus aller Welt steht, sind diese "billigen" Neuseelandplätze äusserst knapp. Bei dem Student Exchange Programm kann die Schule oder Ort nicht ausgesucht werden.

"Fee-Paying" Schulplätze stehen hingegen in großer Zahl zur Verfügung, da sie der oben erläuterten Beschränkung nicht unterliegen und für viele neuseeländische Schulen eine attraktive Möglichkeit zur Aufbesserung ihres Budgets bieten. Diese Plätze sind teurer, weil, erstens, Schulgeld in nicht unbeträchtlicher Höhe berechnet wird und, zweitens, bei dieser Programmart wöchentliche oder monatliche Aufwandsentschädigungen für die Gastfamilien üblich sind und in den Programmpreis eingerechnet werden müssen. Wenn von Schülern und ihren Eltern Wert darauf gelegt wird, den Aufenthalt so zu organisieren, dass persönliche Neigungen welcher Art auch immer (schulisch, musisch, sportlich, geografisch, klimatisch) bei der Plazierung berücksichtigt wird, kann bei der Fee-Paying Kategorie darauf Rücksicht genommen werden.

"Da Neuseeland zunehmend populärer wird, kann eine Bewerbung abgelehnt werden, weil es keine freien Plätze mehr gibt. Dadurch kann es zu einem Auswahlverfahren bei der Austauschorganistion kommen. Bei guten Austauschorganisation ist dies aber seltener der Fall als bei Vermittlern die jeden Jugendlichen ins Ausland schicken. Seriöse Anbieter lernen jeden potenziellen Programmteilnehmer zunächst persönlich kennen, um bei dieser Gelegenheit auch eine Einschätzung zu treffen, ob dieser junge Mensch für ein solches Unterfangen überhaupt die notwendigen Voraussetzungen mitbringt.

Beim Preisvergleich empfiehlt es sich, die Leistungen der Anbieter zu vergleichen. Diese können oft sehr unterschiedlich sein. Großen Wert sollte man in diesem Geschäft auf eine persönliche und qualitative Beratung legen. Denn High School Programme beruhen auf Vertrauen, da niemand in Neuseeland den Schüler persönlich kennenlernt. Deshalb sollte die Beratung und Betreuung zu Hause sehr gut sein, damit persönliche Aspekte beachtet und entsprechend weitergegeben werden können.

Wer Eltern hat, die sehr gut Englisch sprechen, können auch direkt bei einer High School buchen. Das ist in der Regel etwas günstiger, jedoch fehlen einem die Sicherheiten, die eine Agentur bietet, zumal, wenn Probleme auftreten sollten. Die meisten High Schools sind im Internet vertreten. Oder man wendet sich an Trade NZ in Hamburg. Die neuseeländische Vertretung ist für den Bildungsbereich zuständig und hilft gern bei der Suche einer Schule, sollten Sie nicht über eine Agentur gehen wollen. Allerdings übernimmt Trade NZ keine Haftung oder Buchungsabläufe. Es geht hier um die reine Adressenvermittlung und erste Kontaktaufnahme.

Neuseeländisches Generalkonsulat
New Zealand Trade Development Board
Domstr. 19
20095 Hamburg
T. 040 - 442 55 512
F. 040 - 448 09 810


Schulorte
Wie bereits erwähnt kann man sich bei manchen Agenturen den Schulort auswählen, bei anderen wird man irgendwo in Neuseeland plaziert. Wem es wichtig ist, in einer größeren Stadt zu leben, sollte sich an Veranstalter mit Ortsauswahl wenden, da ansonsten die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, in einem kleinen Ort untergebracht zu werden. Da Neuseeland eher ländlich als urban ist, sollte man sich genau überlegen, was man von dem Jahr erwartet. Großstädte im europäischen Sinne gibt es kaum. Der Charakter der vier größeren Städte Auckland, Wellington, Christchurch & Dunedin läßt sich nicht mit Europa vergleichen, dennoch sind diese Orte lebendiger als Kleinstädte. Wer sich nach Diskotheken und ähnlichem sehnt sollte wissen, daß man in Neuseeland erst ab 18 Jahren Alkohol in der Öffentlichkeit konsumieren darf und ist deshalb auch nicht in Clubs erwünscht. Daher spielt sich das Nachtleben unter Jugendlichen eher im Privatbereich ab.

Länge des Aufenthaltes
Ein High School Aufenthalt sollte min. 6 Monate dauern, besser ist natürlich ein ganzes Jahr. Viele Schüler verlängern den Aufenthalt, weil ihnen der Schulalltag und die Lebenseinstellung Down Under so gut gefallen. Wer sechs Monate bleibt erhält zumindest einen guten Einblick in die neuseeländische Kultur und auch die Sprache ist derart vorgeschritten, daß man sich fließend artikulieren kann. Wer 12 Monate Zeit hat, wird bedeutend bessere soziale Kontakte knüpfen und tiefer in den neuseeländischen Alltag integriert werden.

Unterbringung
Die Unterbringung erfolgt in ausgewählten Gastfamilien. Jeder Schüler erhält ein eigenes Zimmer und wird voll verpflegt. Da die Neuseeländer großen Wert auf ein eigenes Haus legen, verfügen die Familien in der Regel über sehr viel Platz.
Eine Gastfamilie entspricht nicht immer der klassischen Kernfamilie mit Eltern & Kindern. Es gibt durchaus auch Alleinerziehende oder ältere Ehepaare deren Kinder schon ausgezogen sind, die gern einen Gastschüler aufnehmen. Häufig wohnen auch zwei Gastschüler aus verschiedenen Ländern zusammen in einer Familie. Wünsche können bei der Bewerbung geäußert werden, eine Garantie gibt es allerdings nicht.

Visum
Wer ein Jahr an einer neuseeländischen Schule verbringen möchte, benötigt als Aufenthaltsgenehmigung das Student Visa. Agenturen händigen normalerweise das passende Antragsformualr aus. Einige besorgen das Visum sogar für den Schüler. Sollte das nicht zutreffen, kann man entweder die Internetseite der neuseeländischen Botschaft besuchen und das entsprechende Formular ausdrucken oder man wendet sich persönlich an die Botschaft, die in Berlin sitzt. Das Visum kostet derzeit 85 EUR und sollte rechtzeitig als Komplettbewerbung eingereicht werden. Wichtig: Zum Zeitpunkt der Einreichung muß bereits die Bestätigung der High School vorliegen, die belegt, daß man an einer neuseeländischen Schule akzeptiert wurde.

Neuseeländische Botschaft
New Zealand Embassy
Friedrichstr. 60
10117 Berlin
T. 030 - 20621-0
F. 030 - 20621-114
www.nzembasy.com/germany

Versicherungen
Seit Mitte 2002 gibt es eine Krankenpflichtversicherung für ausländische Schüler in Neuseeland. Jeder Bewerber muß nachweisen, daß er ausreichend kranken- und unfallversichert ist. Zu empfehlen ist außerdem eine Reiseversicherung. Die Agenturen und High Schools beraten darüber ausführlich und schließen in Ihrem Namen gern eine Versicherung für den gebuchten Zeitraum ab.

Finanzierung
Ein Schulaufenthalt ist mit hohen Kosten verbunden. Jeder ausländische Schüler muß Schulgebühren zahlen, die bei einem 1-jährigen Aufenthalt bei ca. 5.000 EUR liegen. Hinzu kommen ähnlich hohe Kosten für die Unterkunft inklusive Verpflegung. Darüber hinaus muß man das Visum einkalkulieren, den Flug, die Versicherung, die Schuluniform sowie das Taschengeld und mögliche Kosten für den öffentlichen Nahverkehr. Die Lebenshaltungskosten sind in Neuseeland zwar nicht ganz zu hoch wie bei uns, dennoch sollte man mit ca. 150 EUR Taschengeld rechnen. Eine Vorkalkulation für das gesamte Jahr ist ratsam, da sich schon einige Familien betreffend der anfallenden Nebenkosten enorm verschätzt haben. Fragen Sie die Agentur oder ehemalige Austauschschüler nach ihren Erfahrungen.

Stipendien
Stipendien für Schuljahresaufenthalte in Neuseeland gibt es kaum. Verdienen deine Eltern nicht sehr viel, lohnt sich die Beantragung des Schülerauslands-BaföGs.

Weitere Informationen:

Studentenwerk Frankfurt
Studentenhaus
Paul-Feldner-Straße 8
D-15230 Frankfurt
Telefon 03 35 - 5 65 09 0
Telefax 03 35 - 56 50 999
www.studentenwerk-frankfurt.de

Der Rotary Club bietet begrenzte Plätze für Schuljahresaufenthalte in Neuseeland an. Er übernimmt die Kosten für den Aufenthalt vor Ort. Selbst bezahlt werden muß nur der Flug sowie die Versicherungen. Weitere Infos unter: www.rotary.de/jugenddienst.

Literatur
Ratgeber "Ein Schuljahr in Neuseeland - Handbuch für ein High School Jahr Down Under" (www.mana-verlag.de).
 

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  • Wir sind als Bildungsagentur vor Ort auf Schulaufenthalte in Neuseeland spezialisiert.

  • Infos zu Stipendien, individuelle, maßgeschneiderte Programme, Schulabschluss in NZ möglich

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Head Office Neuseeland:
284 Trafalgar Street, PO Box 1282, Nelson 7040, New Zealand
Tel: +64 3 546 6338
E-Mail: info@studynelson.com

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c/o Blue Sky, Kurfürstendamm 132, 10711 Berlin
Tel: 030 8900 9594
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E-Mail: tessa@studynelson.com

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Pan Pazifik
E-Mail: a.albert@panpazifik.de
Internet: www.panpazifik.de

iSt Internationale Sprach-
und Studienreisen GmbH

E-Mail: highschool@sprachreisen.de
Internet: www.sprachreisen.de        

AIFS
E-Mail: info@aifs.de
Internet: www.aifs.de

DFSR
E-Mail: t.lin@dfsr.de
Internet: www.dfsr.de

GLS High School
E-Mai: highschool@gls-sprachenzentrum.de
Internet: www.gls-sprachenzentrum.de

Step in
E-Mail: info@step-in.de
Internet: www.step-in.de

TravelWorks
E-Mail: shargart@travelworks.de
Internet: www.travelworks.de

Weitere:

www.AFS.de, www.nacelopendoor.de

 

 

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